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Moin Mannschaft°!

In letzter Zeit werden wir öfters gefragt, was eigentlich Content-Marketing ist. Seemännisch gesprochen bedeutet es, dass der Köder (die Botschaft) dem Fisch (Kunden) schmecken muss.
Dies schafft man über entsprechende Inhalte und spannende Themen, weniger durch reine Werbebotschaften. Das alte Modell des Push-Marketings sollte also langsam aber sicher von jedem, der zukünftig erfolgreich werben und verkaufen möchte, ad acta gelegt werden.

Altes Marketing-Denken

Altes Marketing-Denken

Stattdessen geht es also um Inhalte, die man im Marketing erarbeitet und kommuniziert. Leider beschränken sich heutige Blogs und Online-Publikationen zu sehr auf Online-Content-Marketing, dabei sollten Maßnahmen immer ganzheitlich geplant sein. Natürlich bieten Website, Facebook und der eigene Blog ideale Möglichkeiten zum Geschichten erzählen. Letztendlich zählt aber die Geschichte und dann erst das Medium. Gerade im Bereich des Corporate Publishings bieten zum Beispiel Kundenmagazine ein großes Potenzial „handfeste“ Stories zu veröffentlichen.

Content-Strategie

Content-Strategie, Quelle: VON DER SEE

Was ist zu berücksichtigen für ein erfolgreiches Content-Marketing?

  1. Eine gute, spannende Geschichte mit ansprechenden Texten
  2. Top-Grafiken und herausragendes Bildmaterial
  3. Ästhetisch ansprechend aufbereitete Inhalte (On- wie Offline)
  4. Ehrlichkeit und Authentizität
  5. Saubere Planung und Auswahl der Medienkanäle

Es lohnt sich also die Entwicklung eines entsprechenden Redaktionsplans. Hier lassen sich schon im Vorfeld Themen festlegen (Ostern und Weihnachten kommen ja bekanntlich jedes Jahr wieder) und mit entsprechenden Überlegungen und Ideen garnieren. Wie ausführlich der Redaktionsplan ist und auf welche Medien er angewendet werden soll, bleibt jedem selbst überlassen – schließlich ist auch hier alles eine Frage der Zeit und des Geldes (wenn man zum Beispiel eine Agentur beauftragen möchte). Diskussionen über guten Inhalt gibt es zuhauf. Gern wird der Facebook-Auftritt von LIDL durch den socialmedialen Kakao gezogen, denn hier wird zum Teil viel „Belangloses“ geteilt.

Lidls 1. April

Lidls 1. April

Was bringt solch ein Post? Reichweite ja … aber auch Einkauf? Das kann letztendlich nur LIDL beantworten. Alles in allem darf man sich in seinem redaktionellen Verhalten auch nicht zu ernst nehmen. Ein wenig menschliches Fehlverhalten oder Nonsens können auch das Gefühl vermitteln, dass die Marke von Menschen dahinter geführt wird. Menschen, die uns vielleicht gar nicht so unähnlich sind. Und das könnten schließlich wunderbare Multiplikatoren für Eure Inhalte und Themen werden.

Als Beispiel nennen wir in diesem Fall mal uns selbst. Unsere Facebook-Seite besteht aus „Infotainment“. Das heißt wir zeigen uns und unsere Arbeit, geben Tipps und teilen gleichzeitig auch ganz Belangloses mit. Dinge die uns bewegen, erheitern oder ärgern.

Das Ergebnis: Unsere Facebook-Seite weißt ein hohes Engagement auf (Top-Post unsere kleine Arche) und beschert uns gleichzeitig neue Kunden. Allein in den vergangenen 6 Monaten wurden zahlreiche Anfragen für Werbekonzepte, Fanpagebetreuungen, Webentwicklungen und Design an uns herangetragen, weil man uns auf Facebook beobachtet und uns sympatisch findet. Neben der Kompetenz gelingt es uns also mittels der vermeidlich unsachlichen Posts ein Bild von uns zu erschaffen, welches ehrlich ist.
Inwiefern die neue Chronik und der Newsfeed hierbei zukünftig mehr „guten Content“ belohnen bleibt abzuwarten. Die Definition von „gut“ ist ja nicht so ganz einfach, denn wenn man ehrlich ist, bedeutet relevanter Inhalt für jeden User, Leser, Follower etwas anderes.

In jedem Fall braucht ihr ein gutes Community- und Content-Management, den aufgrund per rasanten Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche, wird es nicht leichter als relevant wahrgenommen zu werden. Einen Beitrag hierzu haben allfacebook und futurebiz im speziellen auf Facebook veröffentlicht.

Ein Beispiel für gelungenes Content-Marketing liefert auch mal wieder Adidas ab. Die Verletzung eines Ihrer Top-Markenrepräsentanten wurde kurzum zur Tugend gemacht und der Genesungsprozess „live“ begleitet.