Moin Mannschaft°!

Sicherlich hat sich nicht jeder mit dem sperrigen Thema Leistungsschutzrecht beschäftigt, gegen das die deutschen Digitalverbände Sturm gelaufen sind. Hat nichts genützt, denn der Bundestag stimmte dem Leistungsschutzrecht zu. Somit wird das „coolste Land der Welt“ (O-Ton Minister Rösler) zum Rückschrittsland.

Deutschland ist so cool für die Webbranche, dass der deutsche Stand auf der SXSW (southbysouthwest), der größten digitalen Messe der Welt, der am schlechtesten besuchte war. Unprofessionell vorbereitet vom Land der Ideen – ein Trauerspiel. Nicht mal vernünftige Unterlagen wurden ausgelegt, sondern zusammengetackerte Kopien. Nächstes Mal bewirbt sich VON DER SEE um die gestalterische Umsetzung, wenn man da denn rankommt… Komplette Eindrücke vom Disaster gibt es im Blog Indiskretion Ehrensache.

Was cooles auf der SXSW passierte, dokumentierten übrigens die Kollegen Curt-Simon Harlinghausen (Akom360), Alexander Holl (121Watt) und Co live aus dem „German Folks House“ in Austin. Sehr spannend, was da so los war.

Das Land der Dichter, Denker und Erfinder bringt sich um die Möglichkeit des freien Meinungs- und Empfehlungsaustauschs. Beschlossen von Politikern, die scheinbar nur ansatzweise verstehen um was es geht und was die Konsequenzen sind.

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Was Euch zukünftig erwartet, wenn ihr zu Artikeln im Web weitergeleitet werden wollt, könnt beim Klick auf den Link des D64 sehen.
Leider haben wir nun den Salat, und die Parteien haben sich geschlossen reaktionär, unwissend, wahlergebnisgetrieben oder alles zusammen gezeigt, wie auch Netzaktivist Nico Lumma treffend zusammenfasst.

Schade, schade … wenn man bedenkt, welcher Schaden angerichtet wird, um ein merkwürdiges Erlösmodell des Nachrichtenwesens ins Leben zu rufen.

Wie „cool“ wir sind, könnt ihr hier  im weltweiten Webindex nachlesen. Dieser dokumentiert, wie bereit Länder für eine digitale Gesellschaft sind. Dort findet man uns abgeschlagen hinter den anderen Industrienationen.